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14. Februar 2009
…auf der neuen Seite: disposable-scope-system.org.
Diese website befindet sich im Aufbau. In Kürze finden Sie hier sämtliche Informationen zum Thema "Disposable-Endoscope-System", sprich "Einweg-Kanalsystem für Endoskope". Wir wollen Sie auf verständliche Weise mit unseren Forschungen bekannt machen und Ihnen Gelegenheit geben, die Vorteile dieser medizinischen Innovation und unserer neuen Untersuchungsmethoden zu erkennen.
Bis 1992/1993 war die endoskopische Analyse des Speiseröhreneingangs während seiner Funktion unmöglich. Mit ultradünnen, flexiblen Endoskopen versuchten wir diese Region einzusehen. Die Sensiblität in diesem Körperbereich führt dazu, dass beim Versuch sofort der Würgereflex bzw. Erbrechen ausgelöst wird. Daher wurde einfach Wasser getrunken und während fortlaufender Schluckakte die Funktion erstmals sichtbar und registriert. Gleichzeitig stand mit dem physiologischen Schluckakt der Weg in die Speiseröhre und in den Magen offen. Überraschend war, dass mit dem Schluckakt eine relative Unempfindlichkeit des Systems für die Periode des Schluckaktes entsteht. Nur so können Speisen am Kehlkopf vorbei in die Speiseröhre gelangen. Nur so ist beschwerdefreies Schlucken möglich. Jenseits der Speiseröhre stört kein Reflexgeschehen die Beweglichkeit flexibler Endoskope. Damit ist der Weg frei, um in jeder Position unter jedweden Bedingungen ohne Sedation oder Narkose Funktionen zu untersuchen. Die Untersuchung erfolgt ohne Luftinsufflation (= Luft einblasen). Luftinsufflation wird zum Aufblasen des Magens und der Speiseröhre verwendet, um die Schleimhautoberfläche beurteilen zu können. Damit wird die normale Funktion des Systems außer Kraft gesetzt. Insufflation kann durch natürliche Abläufe in der Speiseröhre wie Schlucken von Wasser oder Nahrung ersetzt werden. Im Magen sorgt die natürliche Gaszufuhr aus dem Dünndarm und der Speiseröhre auch im vollen Magen für ausreichende Sicht.
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